Stress, Stress und nochmal Stress

Zurzeit geht es mir nicht so besonders.

Ich habe unheimlich viel Stress im Job. Nicht durch die Kollegen, eher durch die Arbeit an sich und das ganze Drumherum.

Die Nächte sind anstrengend. Man ist non Stopp unter Strom. Ich habe das Gefühl, dass ich nur noch funktioniere. Ich spule eine innere Platte ab. Ich mache meine Arbeit und dass auch gut, so weit ich mich selbst beurteilen kann. Aber irgendwie fühle ich mich so getrieben, unruhig. Mir geht ständig die Flatter… also ich zittere innerlich, aber auch äußerlich, in Form von Hände zittern…

Zu Hause fühle ich mich wohl, da geht es mir gut. Ich freue mich jeden Morgen, wenn ich die MiniMaus in meinem Bett finde, weil sie bereits wach ist und zu Papa gekrabbelt ist. Ich bin regelrecht erleichtert, wenn sie mich mit ihrem Lachen begrüßt und die Arme nach mir ausstreckt. Dass ist der Moment, wo ich den Stress etwas los lassen kann, bevor er mit geballter Kraft zurück kommt. Wenn ich die Mäuse fertig gemacht habe und die beiden in der KiTa sind lege ich mich schlafen. Naja, zumindest versuche ich es. Ich kann nur nicht schlafen, ich liege wach und fühle mich völligst aufgewühlt.

Ich kann nicht abschalten. Es ist schrecklich! Ich gebe mir mühe und schlafe, bzw. döse immer nur Phasenweise vor mich hin. Wenn ich Glückhabe komme ich insgesamt auf 4-5 Stunden. Dann heißt es wieder aufstehen und die Mäuse abholen und dann Abendessen machen und mit den Mäusen noch etwas Zeit verbringen. Zurzeit tanzt die MiniMaus liebend gerne und dann machen die GroßeMaus und ich natürlich mit. Die GroßeMaus beschäftigt sich auch viel mit ihrer kleinen Schwester und versucht mir im Haushalt zu helfen:“ Mama, siehst du? Ich werde groß“. Wenn die Mäuse nach dem Abendbrot im Bett sind, ich vorgelesen habe und jedem einen Gutennacht Kuss gegeben habe  und ich dann dem MäusePapa mit einer festen Umarmung und einem Kuss tschüss gesagt habe, kommt die Unruhe wieder. Ich weiß, dass die Nachtdienste stressig werden und dass stresst mich schon vorher. Ich warte dann schon auf den großen Sturm, wenn ich auf der Arbeit ankomme. Bleibt er dann aus und es ist eine recht ruhige Nacht, habe ich die bekanntlich Hummeln im Hintern. Grausam!

Ich bin nur froh, dass ich jetzt erst mal ein paar Tage ruhe habe und mich voll und ganz auf meine Familie stürzen kann. Meine Hoffnung ist, dass ich mich von dem Stress auf der Arbeit distanzieren kann und meine innere Ruhe wiederfinde.

Ich finde es nämlich auch fürchterlich, dass ich zu Hause auch nicht mehr so schön ruhig bleiben kann, sondern viel zu schnell schimpfe und laut werde. Meine Nerven liegen echt blank. Auch wenn  ich mich zu Hause wohl fühle und es mir dort gut geht, komme ich nicht konstant von dem Stress auf der Arbeit los.

Wir waren im Mai im Urlaub, aber Gefühlt ist es schon wieder Jahre her…

Ich wünsche mir, dass die Anspannung in meinen Freien Tagen von mir abfällt und ich dann wieder Seelen Ruhig durchstarten kann….

 

Ich musste mir das jetzt einfach mal runter schreiben. Nur um meine Gedanken etwas zu sortieren. Ist halt ein wenig Chaos in meinem inneren zurzeit.

1 Kommentar

  1. Oje, das hört sich gar nicht gut an.
    Und der Kommentar, dass ich mich schon immer wunder wie du Familie und Schichtarbeit unter einen Hut bekommst wird auch nicht unbedingt helfen.
    Aber, das mit dem „nicht so geduldig sein können“ kenne ich nur zu gut. Ich ertappe mich manchmal dass ich mich über Dinge aufrege, von denen ich mir sehr sicher bin, dass sie mir schlicht wurscht wären, wenn ich nicht müde oder gestresst wäre. Und das nicht nur bei der Perle.

    Ich hoffe du findest eine Strategie um den Stress etwas zu minimieren…Einen hieb- und stechfesten Tip habe ich leider nicht…außer eben das übliche „nimm dir Zeit für dich, sei offen über die Dinge, die DU brauchst und sei nicht allein das letzte Auffangnetz in der Familie. Ihr seid zwei Erwachsene, ihr könnt es euch aufteilen, dann solltet ihr das auch tun. 😉 Gruß an den zweiten Erwachsenen. 😉

    Drück dich!

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