Rezension: „Das Traumfresserchen“ von Michael Ende

„Das Traumfresserchen“ wurde von Michael Ende geschrieben und von Annegert Fuchshuber illustriert. Erschienen ist es im Thienemann Verlag.

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Der Autor Michael Ende erzählt in dieser Geschichte von Prinzessin Schlafittchen, die  von Alpträumen geplagten wird. Ihr Vater versucht alles um Ihr zu helfen. Als dem König bewusst wird, das niemand einen hilfreichen Rat weiß begibt er sich selbst auf die Suche nach einer Lösung. So trifft er irgendwann das Traumfresserchen, welches die perfekte Lösung zu sein scheint.

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Die Geschichte vom Traumfresserchen ist absolut Zeitlos und passt in jedes Kinderzimmer, ganz egal ob 1978 oder 2016. Sie gibt Kindern Mut und eine unglaublich schöne Möglichkeit sich vor den gefürchteten Albträumen zu schützen. Wer Kinder hat, die von Albträumen heimgesucht werden, ist die Geschichte definitiv sehr zu empfehlen.

Meiner großen gefällt die Geschichte unglaublich gut und sie ist begeistert, wie leicht es zu sein scheint, dass man nicht mehr solche unerwünschten Träume bekommt. Meiner jüngsten sagt die Geschichte zum Teil zu, wobei ich ihr einiges erklären musste. Sie ist allerdings jünger, als die Altersempfehlung vom Verlag. Der Verlag empfiehlt das Buch ab einem Alter von 4 Jahren und ich denke, dass dies sehr richtig eingeschätzt ist.

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Was mir und meinen Kindern weniger zuspricht sind die Illustrationen. Diese wirken zum Teil eher düster und unmodern im Vergleich zur Geschichte, die zeitlos ist. Die Illustrationen spiegeln sehr deutlich den Stil von Annegert Fuchshuber wieder, welchem sie in diesem Buch treu geblieben ist.

Trotz dieser kleinen Kritik würden wir das Buch „Das Traumfresserchen“ weiterempfehlen, weil uns die Geschichte sehr angesprochen hat!

Falls Ihr neugierig geworden seid, könnt Ihr hier das Buch ergattern und einen weiteren Einblick gewinnen.

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5 Kommentare

  1. Liebe Katha,

    wir haben unseren beiden Kindern unglaublich gerne das Traumfresserchen vorgelesen. Zu Zeiten von Alpträumen haben wir auch oft das Gedicht gemeinsam aufgesagt und es kam tatsächlich nachts in die Zimmer der Kleinen 😉

    Die Bilder muten auf den ersten Blick wirklich etwas befremdlich. Doch auf den zweiten Blick haben Fräulein B. und Der C. da sehr viele schöne Sachen entdeckt. Und gerade die Vielfalt der Illustrationen macht es ja, wie ich finde. Guck mal „Das kleine ich bin ich“ von Mira Lobe zum Beispiel an. Da ist die Illustration ja auch schon älter und doch zeitlos, weil sie mit den Wörtern und Buchstaben umwoben und belebt wurden.

    So ist das für uns auch mit diesem grandiosen Kinderbuch von Michael Ende,…

    Ganz herzliche Grüße,
    Martina

    1. Es ist wirklich ein sehr schönes Buch. Ich finde es sehr schön, dass du die Bilder hier ansprichst und eure Meinung sagst. Ich möchte nicht, dass das Buch und die Geschichte schlecht gemacht wird, weil uns die Illustrationen nicht unbedingt zusagen. Aber ich glaube, dass habe ich deutlich gemacht. Ich finde die Geschichte schön und ich freue mich, dass Meinungen auseinander gehen. Deine Meinung lässt mich zumindest mit einem anderen Blick auf das Buch sehen! Danke dafür!
      Liebe Grüße

  2. Hi Katha, so hatte ich das auch nicht verstanden,… 🙂

    Uns ging es bei den ersten Malen Vorlesen genauso. Naja, die Bilder sind schon recht „eigen“. Doch meine Kinder haben mir dann die Augen geöffnet,…

    Unsere Kids sind schon so groß, dass wir zwar noch vorlesen, allerdings jetzt sowas wie „Die 13 1/2 Leben des Kaptain Blaubär“ oder so,… ich muss tatsächlich mal die ganzen schönen Kinderbücher rauszerren und sie mir angucken.

    Ganz herzlich,
    Martina

  3. […] Der Autor Michael Ende erzählt in dieser Geschichte von Prinzessin Schlafittchen, die  von Alpträumen geplagten wird. Ihr Vater versucht alles um Ihr zu helfen. Als dem König bewusst wird, das niemand einen hilfreichen Rat weiß begibt er sich selbst auf die Suche nach einer Lösung. So trifft er irgendwann das Traumfresserchen, welches die perfekte Lösung zu sein scheint. Mehr zu diesem Buch findet ihr hier. […]

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