Ferien an der Ostsee ~Tag 6~

Donnerstag der 14.07. und damit bereits der sechste Tag in unserem Sommerurlaub an der Ostsee. Der Tag beginnt um 08:00Uhr. Ich werde wach, weil ich die Mädchen LEISE im Wohnzimmer REDEN höre. Sie diskutieren mal wieder über etwas Welt wichtiges am frühen Morgen.

Mein haute Couture und ich stehen also auf und machen uns fertig. Heute bin ich wieder dran mit Brötchen holen und beide Mädchen kommen mit. Nach 20 Minuten sind wir wieder zurück und mein Mann hat den Tisch bereits fertig. Auch die Frühstückseier. Die sind sogar was geworden!

Nach dem Frühstück schmiere ich die über gebliebenen Brötchen, weil wir gleich zum Strand wollen. Es ist total gutes Wetter und der Himmel strahlt einfach nur in kräftigem blau.

Alle schmieren sich mit Sonnencreme ein, die Handtücher und die Sonnenhüte werden in den Bollerwagen geschmissen und los geht’s. Mini will mal wieder den Bollerwagen „schieben“, also ziehen, aber bei ihr ist alles immer schieben. Dem entsprechend passen wir uns Ihrem Tempo an und brauchen nur 10 Minuten für die 3 Minuten Strecke. Aber das ist vollkommen in Ordnung, schließlich sind wir im Urlaub und haben Zeit!

Am Strandkorb angekommen wird sich erst mal eingerichtet. Jeder will sein Handtuch anders haben, die Sandsachen müssen rechts vorm Strandkorb stehen und nicht links (keine Ahnung warum!) und der Bollerwagen muss mit dem Körbchen am vorderen Ende nach vorne zum Strandkorb an der linken Seite stehen. Nachdem alles den Kindern genehm ist, verkündet  Mini als erstes, sie habe Hunger. Nein! Wir haben nicht erst vor knappen 30minuten das Frühstück beendet. Das Kind futtert mir hier im Urlaub noch alle Haarte vom Kopf.  Natürlich genießt sie dann auch schon ein halbes Brötchen im Strandkorb und fühlt sich dann kräftig genug um im Sand zu spielen. Ich nutze die Ruhe und lese ein paar Seiten. Mehr schaffe ich aber nicht, weil ich zum Burg bauen beordert werde. Also ich baue die Burg und die Mädchen schauen zu, bzw. geben gute Ratschläge. So habe ich mir das aber nicht vorgestellt… Also verkünde ich nach einer Weile, dass ich jetzt keine Lust mehr habe.

Die Mädchen buddeln ein wenig im Sand und fangen dann an immer mehr zu mosern und sich anzuzicken. Die werden richtig bieistig zueinander. Komisch! Im einen Moment spielen sie unglaublich lieb miteinander und im nächsten Moment habe ich hier zwei Rindfiecher sitzen die sich spinnefeind sind.

Um etwas Ruhe in die Situation zu bekommen laufe ich mit den beiden Zicken zum Strandspielplatz. Das klappt auch hervorragend. Ich habe in Weiser Vorahnung mein Buch mitgenommen und kann sogar eine gute Halbestunde ohne besondere Zwischenenfälle lesen. Der Spielplatz gehört quasi meinen Mädchen ganz allein und die beiden toben sich gut aus.

Nach dem wir wieder bei meinem haute Couture sind bauen die beiden mit Ihm an der Sandburg, nach demselben Prinzip wie zuvor mit mir. Die große Überredet  en Papa relativ zügig, dass sie lieber mit Ihm ins Wasser möchte und er lässt sich gerne schnell überreden. Also laufen die beiden mit dem Schnorchel und der Taucherbrille ins Wasser, während ich mit Mini ein wenig spazieren gehe.

Nach dem Bad in der Ostsee und ganzen drei gesichteten Fischen gehen wir zurück zur Ferienwohnung. Der Himmel ist mittlerweile sehr bewölkt und der Wind zieht an.

Wir gehen erst mal unter die Dusche und dann gibt es Kaffee und Plätzchen. Mein haute Couture stöbert in den Tourguides von Hamburg und ich suche im Netz nach „Must see with Kids“ in Hamburg. Wir wollen nämlich die Tage mal die knappen 130km zur Hansestadt fahren und uns die Speicherstadt, den Hafen und definitiv den Michel ansehen.

Nachdem der Kaffee leer, der Bauch gefüllt und die Hamburg Tour ansatzweise geplant ist, schlägt mein Mann spontan vor, dass wir doch mal nach Burg auf Fehmarn fahren könnten.

Gesagt getan. Wir schmeißen uns in die Jeans, schnappen die Sweatjacken und machen uns los. Keine7 Minuten später sind wir auf der Fehmarnsundbrücke und keine 15 Minuten später parken wir bereits ein. Wir bummeln am Rathaus entlang und ich entdecke sogar ein paar Kleinigkeiten, die ich meine Mädels daheim mitbringe. (Welche verrate ich aber nicht, weil ich genau weiß, dass sie alle hier lesen 😉 , aber ich habe da was für euch! Könnt euch also freuen!). Die große schlägt Ihr Zeugnisgeld auf den Kopf und kauft sich so ein Mini Skateboard, dessen genauen Namen ich nicht kenne. Sie ist begeistert und ich fange schon an zu bibbern, wenn ich mir nur vorstelle, dass sie da runter fällt. Da ich weiß, welches Talent sie dafür hat, ist mein bibbern nicht mal so weit hergeholt.

Mini wünscht ein Eis und so genießen wir noch ein leckeres Eis. Eine Kugel für jeden und 7€ ist man los. Dafür hat es wenigstens geschmeckt. Also ich erkläre meinen dreien, dass ich hier definitiv nochmal hin muss. Dieser eine Laden ist der Hammer und ich WILL hier unbedingt shoppen! Meine drei zeigen sich geschlagen. Ich glaube, sie wollen erst mal Ihre Ruhe haben, aber ich werde sie daran erinnern!

Zurück in der Ferienwohnung mache ich mit den Mädchen Pizza. Mini futtert die erste Paprika quasi komplett so und ich schnibbel eine zweite für die Pizza. Die große stibitzt eine Scheibe Salami nach der anderen und genug Mozzarella heb ich hinterher auch nicht mehr. Das Ergebnis schmeckt, auch wenn die Mädels nicht viel essen. Aber mich wundert es nicht, bei dem was die Mädchen beim zubereiten schon verputzt haben.

Um 20Uhr geht die kleine dann ins Bett und die große folgt Ihr eine Stunde später. Beide Mädchen wirken erschöpft und müde, auch wenn sie, selbstverständlich, nicht zugeben, dass dem so ist.

So komme ich dazu in aller Ruhe unseren Tag zu verbloggen und diesen mal etwas früher als sonst online zu setzen.

Ich werde gleich noch mit meinem haute Couture besprechen, was wir morgen so machen könnten und dann werden wir wohl auch Richtung Traumland aufbrechen.

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