Ferien an der Ostsee ~Tag 12~

Jetzt haben wir schon Mittwoch, den 20.07. und unsere letzten Tage im diesjährigen Familienurlaub brechen an. Ein wenig Wehmut kommt da schon auf.

Ich werde von einem feuchten Kuss und einem wehleidigem „Mama“ von Mini geweckt. Sie hat Hunger und ich Idiot habe vergessen, dass sie nicht an die Müslischale dran kommt. Also stehe ich auf, gebe Ihr die Schale und krabbel zurück ins Bett. Warum? Damit mich die große und die Mini keine 15 Minuten später erneut wecken können und ich dann komplett aufstehe.

Wir Mädels machen uns fertig und gehen zum Bäcker, während mein haute Couture den Tisch deckt und Kaffee macht. Mini hat mal wieder Ihren Koffer mit dabei und stolziert damit an den Häusern vorbei und an der Promenade entlang. Also jeder, und ich meine wirklich jeder, der jetzt noch geschlafen haben sollte und an unserem Weg zum Bäcker wohnt, ist jetzt wach! Der Koffer ist so was von laut! Aber mein Kind ist glücklich. Und das zählt gerade sehr viel für mich. Hey, wir wollen noch einen schönen Tag haben und der wäre nicht mehr schön, wenn das Kind bereits am Morgen unentspannt, weil unglücklich wäre.

Nach dem wir beim Bäcker 20 Minuten an der Schlange anstehen mussten haben wir es nach knappen 45 Minuten zurück in die Ferienwohnung geschafft und können frühstücken.
Nach dem Frühstück geht es an den Strand. Die Sonne scheint, der Himmel strahlt blau, dass Meer gibt eine leicht fischige Briese ab, also schmeißen wir uns in die Badeklamotten. Die Briese dürfte wirklich ein wenig angenehmer sein… aber zum Glück empfängt uns dieser Geruch am Anfang des Strandes und wirkt immer dezenter, desto weiter wir zu unserem Strandkorb laufen müssen. Vielleicht haben wir uns auch einfach nur an den Geruch gewöhnt?! Ich kann es nicht sagen.

Wir haben uns bereits in der Wohnung dick eingecremt und Mini singt am Strand noch immer, dass sie ein Schneemann ist und sagt zu jedem:“Hallo, ich bin Olaf und liebe Umarmungen“! Jetzt weißt du auch, wie die Mädchen aussehen. Weiß!

Am Strand wird erst mal alles aufgebaut und dann heißt es „Wassertemperatur checken“. Morgens um 10:00 Uhr ist echt schon einiges los. Sogar die ersten mutigen Menschen gehen ins Wasser. Ja meine drei sind auch dabei. Ich bin da noch nicht so für!
Nach dem ich aber knappe 2 Stunden in der Sonne gebraten habe wird es auch mir zu heiß und ich gehe ins Wasser. Ich muss zugeben, dass es wirklich erfrischend ist und solange ich in Bewegung bin, lässt es sich aushalten.

Die Brötchen, die wir mitgenommen haben werden jetzt gegessen und dann geht mein Mann mit den Mädchen zum Strand- Spielplatz. Ich möchte gerne etwas lesen. Aber als die drei außer Sicht sind, lege ich das Buch auf Seite und mache die Augen zu. Leider kommen die drei so früh zurück, dass ich noch am schlafen bin.

Wir genießen den Tag am Strand und machen uns gegen 15 Uhr auf dem Weg zurück in die Wohnung. Ich habe mir nämlich einen dezenten Sonnenbrand geholt und fange das frieren an… Ja die Kinder und den Mann habe ich regelmäßig eingeschmiert, nur leider habe ich mich da wohl vergessen…. Aber es ist zum Glück nur ein leichter Brand. Ich ärgere mich dennoch!

In der Wohnung gehen alle nacheinander Duschen. Es ist beinahe so wie in einer Waschstraße. Erst Mini abduschen, Haare einseifen und auswaschen, Körper einseifen und abduschen. Abtrocknen und dann anziehen. Dann die große abduschen, Haare einseifen, waschen ausspülen. Spülung rein, einmassieren auswaschen. Körper einseifen und abwaschen, dann abtrocknen und Anziehilfe anbieten. Danach hüpfe ich drunter, dasselbe Waschprogramm wie zuvor. Danach ist mein Mann an der Reihe.

Nachdem wir alle blitzen und blinken und erneut mit Sonnenschutz versorgt sind, geht es zur Eisdiele. Wir lechzen alle vier nach Eis.
Als wir unsere, gefühlt viel zu kleinen, Eis auf haben gehen wir noch zum Yachthafen und genießen das Wetter.

Auf dem Rückweg am Strand dürfen die Kinder mit dem Bungee- Trampolin springen. Da sind die beiden schon den gesamten Urlaub heiß drauf, nur war mir das bis her zu teuer. 6€ pro Kopf. Aber da es unser vorletzter Abend ist, gönnen wir den Mädchen die Freude. Spass haben sie wirklich und sind total aus dem Häuschen. Die große macht einen Salto nach dem anderen und sogar die Mini springt ganz andächtig und hochkonzentriert.

Nach dem so tollen Spaziergang gibt es noch Abendessen und im Anschluss spielen wir alle noch eine Partie „Mensch ärgere dich nicht“.
Mini schläft während des Spiels schon fast ein und geht dann auch ohne Probleme ins Bett. Sie bekommt noch eine Geschichte vorgelesen und verabschiedet sich dann in das Land der Träume. Die große wird Ihr bald dorthin folgen und auch ich werde heute nicht sehr alt werden.

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