Wir machen einen Ausflug ins Irrland und die Perlen sind mit dabei

Es sind die letzten Tage der Sommerferien, am 24.8. geht es nämlich wieder los mit der Schule, und der Großen, sowie der Mini würde ich gerne noch ein Highlight geben.

Da Janina bald einen Tag frei hat überlegen wir uns, dass wir mit unseren Mädchen etwas tolles gemeinsam unternehmen wollen. Die kleinen Mädels können unserer Ansicht nach ruhig mal einen Tag die KiTa schwänzen. Wir machten uns also, vergangene Woche, an die Planung eines Ausfluges es sollte etwas werden, was für die Kinder toll ist, uns aber kein Vermögen kostet und dennoch viel Spass bereitet. Wir suchten im world wide web nach Ausflugszielen, Freizeitparks zu erschwinglichen Preisen, in NRW. Wir haben uns schnell entschieden und so können wir am Montag los fahren.

Mit reichlich Snacks und Getränken, Badesachen und Wechselwäsche und einem Bollerwagen im Gepäck geht es morgens um 08:30 Uhr los. Ich habe mir den Diesel meines haute Couture geliehen und so sammel ich, mit den Mädchen, die Perlen ein. Wir starten unseren Ausflug ins Irrland.

Laute dem Routenplan sollen wir ca. 80 Minuten brauchen bis wir da sind. Leider haben die Autobahnen etwas gegen uns. Ständig gibt es Baustellen und so brauchen wir 100 Minuten bis zum Parkplatz.

Die erste Überraschung kommt, als wir an der Kasse stehen. Der Eintritt kostet für uns alle tatsächlich nur jeweils 6€. Ich finde das Klasse! Wir bekommen einen Plan vom Park ausgehändigt und ziehen los. Die Mädels erblicken sofort eine Hüpfburg und stürmen los. Janina und ich machen es uns auf einer der zahlreichen Bänke bequem und essen erst mal eine Kleinigkeit. Währenddessen begutachten wir den Plan und überlegen, was wir alle machen wollen. Schnell sind wir uns einig und steuern mit den kindern den teil des Geländes an, wo sich die Wasser Attraktionen befinden. Auf dem Weg dahin, erklimmen die Mädchen eine Kletterpyramide, hüpfen ausgiebig auf Sprungkissen, auch Janina hüpft mit den kindern mit und dann ziehen sich die Mädels die Badesachen an.

Die hüpfenden Perlen

Ich bin Sprachlos, über so viele Sitz Möglichkeiten für uns. Da gibt es neben zahlreichen Bänken und Tischen auch noch Liegen, alles wahlweise mit Schattenplätzen. Man sieht immer wieder einen Grill an den Sitzgruppen, an denen man ohne Probleme sein mitgebrachtes Grillgut verarbeiten kann. Man kann sich hier auf dem Gelände sogar am Kiosk Grillkohle kaufen, falls man keine dabei hat. Einige Familien sehen wir, die mit Kühlboxen ankommen und die Tische nett herrichten zum grillen.

Wir gehen weiter über die schönen sandigen Wege an den Palmen vorbei und kommen bald zum Wasserspielplatz. Hier steuern die Mädchen die Rutschen an, wobei sich nur die große traut wirklich zu rutschen. Die kleinen vergnügen sich mit den hier im Wasser liegenden Bällen und spielen freudestrahlend.

Die Rutsche ist Mini und der Perle nicht ganz geheuer

Nach einer Weile geht es weiter. Wir wollen Richtung Rutschen Landschaft. Zu erst kommen wir aber an überdimensionalen Wasserbettmatratzen vorbei. Die sind echt witzig und auch wir großen haben Spass. Irgendwann überkommt uns ein Hüngerchen und wir stellen fest, dass wir bereits seit gut zwei Stunden da sind. Wir möchten uns eine Pommes holen und gehen weiter. Auf dem Weg zum Kiosk mit der Ausgabe der warmen Speisen kommen wir an einem Strohballenhaufen vorbei. Dort klettern die Mädchen direkt los. In der Mitte der Strohballen sind kleine Gänge und die Mädels spielen „Wir erkunden die Welt“. Janina und ich suchen uns einen Tisch direkt am Stroh und organisieren etwas zu Essen. Bald stehen neben Pommes auch noch Frikandeln und Knackwürstchen auf dem Tisch.

Die Mädels erkunden die Strohballen

Nach dem alle gesättigt sind stürmen die Mädchen wieder ins Stroh. Irgendwann gehen wir uns kleine Ferkelchen ansehen und dann kommt die Frage auf, ob man nochmal zu den Sprungkissen gehen kann. Die Rutschen wollen die Kinder nicht testen. Die wirken etwas zu schnell auf sie. Das Mais Bad, welches hier ist können wir nicht testen, da es erst ab 6 Jahren ist. Da die kleinen aber erst 4 sind fällt das aus. Die große erklärt aber, dass wir das dann einfach in 2 Jahren nochmal machen.

Wir laufen wieder über die riesigen Wasserbettmatratzen und kommen zurück zum Wasserspielplatz. Hier wird wieder ausgiebig im Wasser getobt, was bei der wärme echt angenehm ist. Mittlerweile haben wir auch das Gefühl, dass sich der Park hier beim Wasser zu füllen beginnt. Es geht irgendwann weiter, durch ein Wasserlabyrinth zu den Sprungtüchern und von dort aus Richtung Toiletten. Letzteres sind in „Pferdeboxen“ untergebracht, was einen ganz eigenen Charme hat. Es passt aber zu diesem Park. Die Kinder fahren noch eine Runde auf kleinen Traktoren und dann geht’s weiter zu einer Kletterspinne. Von hier aus sehen wir auch das Streichelgehege.

Leider rücken die Zeiger der Uhr unerbittlich weiter und wir müssen uns so langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass der Ausflug sich dem Ende zuneigt. Da wir noch mindestens 80 Minuten Rückfahrt vor uns haben und wir alle am Abend noch Termine wahrnehmen müssen, muss es langsam Richtung Ausgang gehen. Leider haben wir lediglich 2/3 vom Park erkundet und bei weitem nicht alle Attraktionen mitgemacht.

Janina und die Mädels laufen durch das Labyrinth und am Ende genießen wir alle noch ein Eis

Zum Abschluss essen wir alle noch ein Eis und genießen die letzten Momente im Irrland.

Wir haben alle unglaublichen Spass gehabt. Das Irrland ist ein wirklich tolles Ausflugsziel. Wir haben 6€ p.P. an Eintritt bezahlt. Das Essen, die Pommes, Frikandel und Knackwurst, hat jeweils 1,50€ und Majonäse je 0,30€ gekostet. Das Eis am Schluss jeweils 1€. Ich habe für den Ausflug mit drei Personen 18€ Eintritt und 12,90€ für das Essen bezahlt. Der Trag hat mich also 30,90€ gekostet, den Diesel habe ich jetzt nicht mitgerechnet. Natürlich haben wir Essen dabei gehabt und auch Getränke, aber wir wollten uns die Pommes und das Eis einfach gönnen. Das hätten wir nicht machen müssen, dann hätten wir alle auch nur den Eintritt bezahlt.

Das Irrland ist wirklich schön, vor allem für jüngere Kinder. Man hat einen riesigen Abenteuerspielplatz, kann den Grill anschmeißen oder sich in die Sonne legen, während die Kinder am hüpfen, plantschen oder rutschen sind.

Jugendgruppen ist der Eintritt nicht erlaubt, wobei jugendliche mit ihren Familien in den Park dürfen. Wir finden diese Regelung aber eigentlich ganz gut, weil die Kinder so toben konnten, ohne das sie geschubst oder angepöbelt wurden, wie es leider bei jugendlichen in Gruppen schon mal vorkommt.

Ich hoffe sehr, dass wir bald noch einmal ins Irrland fahren. Den kindern hat es gefallen und sie wollen wirklich gerne noch mal hin.

Also ich kann das Irrland mit gutem Gewissen als Ausflugsziel in NRW für Familien mit Kindern, auch jüngeren, empfehlen. (Dies ist meine persönliche und völlig subjektive Meinung und keine Werbung).

Die Mädchen fallen, nachdem wir wieder zu Hause sind und sie gebadet haben, völlig erschöpft ins Bett. Sie erzählen mir beim Vorlesen noch, wie sehr es Ihnen gefallen hat und wirken sehr glücklich, das wir, Janina und ich, mit Ihnen diesen Tagestrip gemacht haben.

 

 

1 Kommentar

  1. […] Wir waren mit den Perlen im Irrland. Wie ich bereits verbloggt habe ´Klick´. […]

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