„Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte“ – Rezension- #wieeinenuss

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Vor kurzem habe ich vom Thienemann-Esslinger Verlag überraschend ein Paket bekommen. Dort lag neben einem Brief ein optisch sehr ansprechendes Buch mit dem Titel „Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte“ drin. Des Weiteren überraschte mich ein Jutebeutel, etwas Schokolade und eine Karte der Autorin Alexa Henning von Lange.

Das Cover des Buches wirkt sehr farbenfroh und ansprechend auf mich und ich habe mich bereits aufs lesen gefreut. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war mir allerdings schnell klar, dass ich dieses Buch erst mal nicht meiner großen vorlesen werde. Zuvor wollte ich die Geschichte selbst lesen um heraus zu finden, ob das Buch schon etwas für sie ist.

Das Kinderbuch „Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte“ ist von Alexa Henning von Lange, sehr liebevoll geschrieben.

Die Geschichte dreht sich um die 11 jährige Lisa, die mit ihren Eltern in einen Vorort gezogen ist. Lisa findet die neue Umgebung nicht gerade sehr spannen, was sich aber schnell ändert, als ein Waisenhaus auf dem Hügel eröffnet. Lisa fällt förmlich in ein Abenteuer, bei dem eine Nuss ihr Leben auf den Kopf stellt.

In der Geschichte werden wichtige Themen wie Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt, aber auch die Konsequenzen von Lügen und falsche Entscheidungen treffen, behandelt. Des Weiteren zeigt die Autorin auf, was in Kinderköpfen vor sich geht, wenn sie an der Schwelle zur Pubertät stehen. Sie wollen sich von den Eltern abnabeln, entdecken sich selbst neu und bekommen eine andere Sicht auf ihr Selbstbildnis.

Der Schreibstil von Alexa Henning von Lange ist sehr angenehm und flüssig und daher sehr gut zu lesen. Die Autorin benutzt einen modernen Erzählstil. So kommen Begriffe wie WhatsApp oder aktuelle Markennamen in der Geschichte vor, was darauf schließen lässt, das die Geschichte in der Jetzt-Zeit spielt. Die Sprache der Kinder in der Geschichte wirkt „cool“ und daher ansprechend auf die Zielgruppe der Leser.

Die Autorin hält weitestgehend konstant einen guten Spannungsbogen in der Geschichte, was junge Leser sicher dazu animiert zügig weiter zu lesen. Leider kommt das Ende, für meinen Geschmack, zu plötzlich und ich hätte mir ein abschließendes Kapitel gewünscht. Dennoch würde ich die Geschichte für Kinder, vor allem Mädchen, ab ca. 10 Jahren empfehlen. Für jüngere Kinder finde ich die Geschichte zum Vorlesen nicht sehr empfehlenswert, weil ich denke, dass sie mit der Thematik noch nicht viel anfangen können.

Ich werde dieses Buch für meine Große in den Schrank stellen und wenn sie noch etwas älter ist, wird sie es von mir zum lesen bekommen. Ich denke, dass sie die Geschichte mögen und gerne lesen wird.

 

 

 

2 Kommentare

  1. Ich habe das Buch gern gelesen und dabei viel gelacht. Das Ende ist schon etwas abrupt und märchenhaft. Das muss man schon mögen. Aber dafür war der Humor ganz meins. ☺

  2. […] darf sich über ein Buch freuen. Welches? Das kann ich veraten. Das hab ich nämlich mal rezensiert und fand es klasse. Das muss die Großkusine bekommen. „Wie eine Nuss mein leben […]

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